Mit der Liebe durch die Jahrhunderte

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Als Liebessymbol rote Herzen - Schreibimpuls fuer ein Liebesgedicht | Unternehmen Lyrik

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Ihr Liebesgedicht in der „Federwelt“ | Machen Sie mit beim Wettbewerb!

Ein elfter Baustein ist in der Federwelt-Serie „Dichten lernen“ dazugekommen. Alles dreht sich dabei um die Liebe. Im aktuellen Heft des Autorenmagazins (Nr.141/2020) gewinnen Sie Einblick in verschiedene Spielarten der Liebeslyrik. Sie macht immerhin den Hauptanteil der deutschsprachigen Dichtung aus.

Egal ob Leidenschaft, Sehnen, Trauer oder Klage das lyrische Ich umtreiben, ob stilles Glück wartet oder Verliebtheit Flügel verleiht, in einem Liebesgedicht können Sie nahezu alle Gefühlsregister ziehen. Sogar die Natur bleibt als Kulisse nicht aus. Landschaft, Wetter, Jahreszeit werden zum Spiegel für  innere Gestimmtheit, die Rose einschließlich ihrer Dornen zum Liebessymbol schlechthin.

Schmieden Sie Ihre Verse, bis die Funken stieben! Der folgende Schreibimpuls hilft, das Feuer zu schüren.

„ich will nichts von dem was ich schon kenne!“*

Diese Gedichtzeile von Monika Rinck kann Ihr Motto sein. Wandeln Sie schon Bekanntes in Neues. Überraschen Sie mit einer Sicht aus ungewohntem Blickwinkel, verführen Sie Ihre Leser/innen, ziehen Sie sie in den Bann. Mit und über Liebe zu schreiben gibt Ihnen doppelt Schwung und Wortkraft.

Suchen Sie sich daher ein Liebesgedicht aus einer älteren Literaturepoche und stellen Sie bei der Lektüre folgende Fragen:

  • Welches Motiv vermittelt das Liebesthema?
  • Inwieweit ergänzen Klang, Stilfigur, Sprachspiel das Liebesmotiv?
  • Welche Aussagen über die Liebe leiten sich aus dem Gedicht ab?
  • In welchem Bezug steht das Liebeskonzept zu Ihrer eigenen Auffassung?

Machen Sie sich auf den Weg durch die Jahrhunderte. Wählen Sie einen Vers des Gedichts aus und nehmen Sie ihn als Ausgangszeile Ihres lyrischen – zeitgenössischen (!) – Liebesgedichtes.

* aus: Monika Rinck: ‚gefühle an fenstern‘. In: Verzückte Distanzen. Zu Klampen 2013. S. 27



→ Wer gewonnen hat, erfahren Sie voraussichtlich in der Herbst-Ausgabe der Federwelt. Natürlich verweise ich auch hier im Blog auf den oder die Favorit/in und auf das ausgewählte Gedicht.



Was Sie mit Ihrem Funkenschlag bei Dichten, ganz praktisch erreichen können

Ich wähle aus den eingegangenen Texten, die mir Anke Gasch anonym weiterleitet, ein Liebesgedicht aus. Dieser Favorit wird in einer der nächsten Ausgaben der Federwelt veröffentlicht.**

Als „Lohn“ dafür erhalten Sie meine 13-teilige Impulsreihe Ein Gedicht pro Woche. Diese E-Mail-Reihe inspiriert Sie ein Vierteljahr lang zum Dichten. Sie trainieren Ihr poetisches Handwerk und kommen mit abwechslungsreichen Aufgabenstellungen in Flow.

** Die Federwelt-Redaktion behält sich vor, lediglich Auszüge aus dem Gedicht zu veröffentlichen, sollte der Umfang Ihres Gedichtes über 1000 Zeichen inklusive Leerzeichen liegen.


Zu den oben erwähnten früheren Bausteinen der Federwelt-Serie Dichten lernen gelangen Sie hier:

Was zu einem guten Text gehört, zeigt Ihnen dieser Überblick:

 


Dichten, ganz praktisch: Ihre Wortkunst im Blick

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Nehmen Sie Stellung zu Ihrem lyrischen Schaffen!

In der Federwelt (Nr. 129 April / Mai 2018) geht es mit dem zehnten Lyrik-Baustein weiter. Dort steht Ihre Leserschaft im Mittelpunkt. Um zu wissen, wie und wo Sie Ihr Publikum erreichen, hilft in einem ersten Schritt die Bestandsaufnahme: der Blick auf Ihr eigenes Schreiben.

„du kannst es nicht zählen, nicht fertig / benennen, das Gedicht ist ein Sieb, / in die Fremde gehalten […]“ *. Wie Ron Winkler (geb.1973) reflektieren Autor/innen seit Jahrhunderten ihre Wortkunst und suchen eine Antwort,

  • was ihnen das Schreiben bedeutet,
  • wie Verse entstehen oder
  • was Dichtung bewirkt.

Schließen Sie sich dieser Tradition an. Beziehen Sie in einem Gedicht Stellung zu Ihrem lyrischen Schaffen, indem Sie eine der drei Fragen aufgreifen.

Das Thema ist immer aktuell, auch über eine inzwischen verstrichene Einsendeaufgabe hinaus. Legen Sie einfach vor sich selbst Rechenschaft ab und machen Sie sich klar, wo Sie stehen und wie Sie mit Ihren gedichten und mit Ihrem Schreibstil konkret, zumindest konkreter vorgehen können, um Zuhörer und Leserinnen zu gewinnen.

* Winkler, Ron: kleine maritime poetik. In: vereinzelt Passanten. kookbooks 2004, S. 48

Von der eigenen Wortkunst weiter zur Leserschaft

Wie Sie Ihren Leser/innen weiter auf die Spur kommen können, verrät Ihnen auch die folgende Checkliste mit ihren drei Arbeitsschritten. Laden Sie die PDF-Datei entweder hier herunter oder klicken Sie für den Download auf das Bild unten:

Wortkunst die Reflexion zum eigenen Schreiben als Ausgangspunkt zur Leserschaft | Download-Ankündigung


Die Dichtkunst in ihrer Komplexität ins Bild übersetzt – Johanna Kuppe hat gewonnen

„nicht glauben den worten“, so beginnt Johanna Kuppe ihr Gedicht, mit dem sie sich auf der Gedichtbühne präsentiert. In sechs kompakten Zeilen bringt Die Autorin ihre Dichtkunst auf einen Nenner. Die scheuen „wortschwalben“ finden bei der Lyrikerin „schützenden“ Raum. Sie können das Gedicht in der Federwelt-Ausgabe Nr. 131 lesen.

  • Weitere Texte von Johanna Kuppe finden Sie auch im Blog hier oder hier.


Der Blick zurück auf das lyrische Ich und den dazu passenden Schreibimpuls:
Und als Lektüre zur Wirkung von Wörtern:

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