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	<title>Unternehmen Lyrik &#187; Marion Röckinghausen</title>
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		<title>Auf Lesung in Köln, Wien und Marburg</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Oct 2011 11:35:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michaela Didyk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Autor/innen]]></category>
		<category><![CDATA[Lesung]]></category>
		<category><![CDATA[Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Angelika Stumvoll]]></category>
		<category><![CDATA[Ingritt Sachse]]></category>
		<category><![CDATA[Marion Röckinghausen]]></category>

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		<description><![CDATA[Foto: Arno R. Röckinghausen Nach erfolgreicher Lesung in derkunstraum, Wien, zum Thema Körper.Welten.Körper geht es gleich weiter. Ingritt Sachse (rechts im Bild) tauscht am kommenden Sonntag, 9. Oktober, 11 Uhr, zusammen mit Joachim Harms und Elke Tilk die poetischen Kleider. Konstantin Gockel sorgt mit Violinmusik für weiteren Schwung auf diesem literarischen Laufsteg. Veranstaltungsort ist das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.unternehmen-lyrik.de/wp-content/uploads/2011/10/Lesung-Wien-2011-.jpg"><img class="alignleft size-large wp-image-687" title="Lesung &quot;Körper.Welten.Körper&quot; 2011 - derkunstraum Wien/ unternehmen-lyrik.de/ Foto: Arno R. Röckinghausen " src="http://blog.unternehmen-lyrik.de/wp-content/uploads/2011/10/Lesung-Wien-2011--1024x462.jpg" alt="" width="624" height="281" /></a></p>
<p>Foto: Arno R. Röckinghausen</p>
<p>Nach erfolgreicher Lesung in derkunstraum, Wien, zum Thema <a href="http://www.unternehmen-lyrik.de/kurse/seminare-im-lesungsnetz/galerie-lesung/">Körper.Welten.Körper</a> geht es gleich weiter. <a href="http://www.ingrittsachse.de/lesungen.php">Ingritt Sachse</a> (rechts im Bild) tauscht am kommenden Sonntag, <strong>9. Oktober, 11 Uhr</strong>, zusammen mit Joachim Harms und Elke Tilk die poetischen Kleider. Konstantin Gockel sorgt mit Violinmusik für weiteren Schwung auf diesem literarischen Laufsteg. Veranstaltungsort ist das <a href="http://www.cafelibresso.de/">Café Libresso</a> in Köln.</p>
<p>Am Dienstag, <strong>18. Oktober, 19 Uhr</strong>, liest <strong>Angelika Stumvoll</strong> (zweite von links) in der Wiener <a href="http://www.buechereien.wien.at/de/standorteoeffnungszeiten/zweigstellen/pannaschgasse">Bücherei Margareten</a> Gedichte, die in tiefe Erinnerungsschichten führen und im Wort deren Befreiung zeigen. Die Autorin und Künstlerin bezieht sich mit ihren Texten auch auf eigene während der Veranstaltung ausgestellte Bilder und schafft so für Ohr und Auge einen intensiven Vorstellungsraum.</p>
<p><a href="http://blog.unternehmen-lyrik.de/2010/02/27/monatsgedicht-februar-kneipengeheimnis-von-marion-rockinghausen/">Marion Röckinghausen</a> (zweite von rechts) ist am <strong>24. Oktober, um 19.00 Uhr</strong>, im <a href="http://www.radio-rum.de">Radio Unerhört Marburg</a> zu hören (&#8220;Livestream&#8221; anklicken). &#8220;Alles zu seiner Zeit&#8221; heißt ihre Sendung, in der sie eine <em>Zeit</em> lang ihren Hörerinnen und Hörern mit ihren Gedichten und musikalischer Untermalung die <em>Zeit</em> vertreiben wird. Am Freitag, <strong>28. Oktober, um 12 Uhr</strong>, wird die Sendung wiederholt.</p>
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		<title>Monatsgedicht Februar: &#8220;kneipengeheimnis&#8221; von Marion Röckinghausen</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Feb 2010 22:54:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michaela Didyk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Autor/innen]]></category>
		<category><![CDATA[Monatsgedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Projekt]]></category>
		<category><![CDATA[Wettbewerb]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrik-Wettbewerb]]></category>
		<category><![CDATA[Marion Röckinghausen]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Geh nicht ins Bad vor mir/ [...] / Und putze dir nicht die Zähne leg sie ins Glas&#8221;, heißt es in einem früheren Text von Marion Röckinghausen. Für Beziehungen hat die neue Siegerin der Monatsgedichte einen speziellen Blick. Nüchtern bis lakonisch ist die Sprache, wenn das lyrische Ich seinen Alltag reflektiert und in der Desillusionierung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Geh nicht ins Bad vor mir/ [...] / Und putze dir nicht die Zähne leg sie ins Glas&#8221;, heißt es in einem früheren Text von Marion Röckinghausen. Für Beziehungen hat die neue Siegerin der Monatsgedichte einen speziellen Blick. Nüchtern bis lakonisch ist die Sprache, wenn das lyrische Ich seinen Alltag reflektiert und in der Desillusionierung oft sogar schockiert.<br />
&#8220;kneipengeheimnis&#8221;, der Favorit der Februar-Runde, lässt noch die Vision einer Liebe anklingen. Sich im Lauf der Jahre fremd geworden oder noch fremd am Anfang einer jungen Beziehung &#8211; vom Prickeln bis zum schalen Nebeneinander existieren vielerlei Facetten.</p>
<blockquote><p><strong>kneipengeheimnis</strong></p>
<p>am tisch gemein<br />
sam mit dir<br />
allein zu zweit</p>
<p>gläser halten<br />
die blicke<br />
gefangen</p>
<p>münder trinken<br />
kein wort<br />
aus sich raus</p>
<p>champagner am<br />
nebentisch neben<br />
dem seitenblick</p>
<p>prickeln augen<br />
sterne aus<br />
den winkeln</p>
<p>© Marion Röckinghausen</p></blockquote>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p>Die Jurorin Gabriele Dau lebt nahe Salzburg. Die Diplombibliothekarin und Buchhändlerin, zudem Anglistin mit Schwerpunkt Literatur, begründet ihre Wahl wie folgt:</p>
<blockquote><p>Wer hat es nicht schon selbst erlebt: Eine zu Ende gehende Beziehung oder zumindest eine, die tief in der Krise steckt! In diesem Gedicht wird ein scheinbar alltäglicher Kneipenbesuch zur Beziehungsbilanz, die Kneipe zur Beziehungsbühne.<br />
Schweigen, subtile Aggression (wunderbar: die Kombination von Wortspiel mit Zeilenumbruch in der ersten Strophe!), Leere, Verzweiflung: Dies sind die Gefühle, die sich am eigenen Tisch breit gemacht haben. Am Nachbartisch – vom lyrischen Ich voll heimlicher Sehnsucht beobachtet – spielt sich der Gegenentwurf ab, ein Neubeginn, verheißungsvoll – „prickelnd“ eben!<br />
Von der ersten bis zur letzten Zeile ist der Bogen sorgsam gespannt von sparsam gewählten, jedoch punktgenau treffenden Worten, die dem Leser die Geschichte einer Beziehung und die vielfältige Gefühlswelt der sprechenden Person vermitteln.</p></blockquote>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p>Als ich Marion Röckinghausen um einige Stichpunkte zur Vita bat, war ihre erste Antwort: &#8220;Schreiben heißt für mich Leben! Nur wenn ich  schreibe, lebe ich vollständig.&#8221; Dann fasste sie nach: &#8220;Das mag pathetisch klingen, aber es ist so.&#8221; Wer die Autorin kennt, weiß es. <em>Herzlichen Glückwunsch!</em></p>
<blockquote><p>Marion Röckinghausen, geboren 1952, lebt und schreibt oder schreibt und lebt in Marburg.<br />
Veröffentlichungen in verschiedenen Anthologien und auf Internetportalen; Lesungen im Odenwald (Jazz in Winterkasten) und in der Kulturwerkstatt Tannberg/ Salzburg, in Köln und im Landkreis Marburg-Biedenkopf; Radiosendungen in Marburg (Radio Unerhört Marburg RUM), die nächste Radiolesung ist für Mai in Vorbereitung.</p></blockquote>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p>Die aktuelle Runde der Monatsgedichte läuft  bis 15. März unter dem Motto <a href="http://www.unternehmen-lyrik.de/projekte/monatsgedichte/monatsgedichte-runde-7-sueden/">Süden</a>. Jurorin ist <a href="http://www.autorinnenvereinigung.de/autorinnen.php?site=av.20&amp;vita=48">Ulrike Budde</a>, vormals Journalistin, nun in zahlreichen Wort- und Bild-Projekten engagiert. Ulrike Budde bringt durch ihre Mitgliedschaft und Vorstandsarbeit in Verein, Verband und Literaturgesellschaft einen neuen Blickwinkel in die Jurygemeinschaft.<br />
Die Teilnahme am <a href="http://www.unternehmen-lyrik.de/projekte/monatsgedichte/">Lyrikprojekt Monatsgedichte</a>, das ambitionierten Dichterinnen und Dichtern zum Namensaufbau dient, ist frei.</p>
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