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	<title>Unternehmen Lyrik &#187; Lyrik-Wettbewerb</title>
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		<title>Monatsgedicht Februar: &#8220;kneipengeheimnis&#8221; von Marion Röckinghausen</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Feb 2010 22:54:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michaela Didyk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Autor/innen]]></category>
		<category><![CDATA[Monatsgedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Projekt]]></category>
		<category><![CDATA[Wettbewerb]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrik-Wettbewerb]]></category>
		<category><![CDATA[Marion Röckinghausen]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Geh nicht ins Bad vor mir/ [...] / Und putze dir nicht die Zähne leg sie ins Glas&#8221;, heißt es in einem früheren Text von Marion Röckinghausen. Für Beziehungen hat die neue Siegerin der Monatsgedichte einen speziellen Blick. Nüchtern bis lakonisch ist die Sprache, wenn das lyrische Ich seinen Alltag reflektiert und in der Desillusionierung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Geh nicht ins Bad vor mir/ [...] / Und putze dir nicht die Zähne leg sie ins Glas&#8221;, heißt es in einem früheren Text von Marion Röckinghausen. Für Beziehungen hat die neue Siegerin der Monatsgedichte einen speziellen Blick. Nüchtern bis lakonisch ist die Sprache, wenn das lyrische Ich seinen Alltag reflektiert und in der Desillusionierung oft sogar schockiert.<br />
&#8220;kneipengeheimnis&#8221;, der Favorit der Februar-Runde, lässt noch die Vision einer Liebe anklingen. Sich im Lauf der Jahre fremd geworden oder noch fremd am Anfang einer jungen Beziehung &#8211; vom Prickeln bis zum schalen Nebeneinander existieren vielerlei Facetten.</p>
<blockquote><p><strong>kneipengeheimnis</strong></p>
<p>am tisch gemein<br />
sam mit dir<br />
allein zu zweit</p>
<p>gläser halten<br />
die blicke<br />
gefangen</p>
<p>münder trinken<br />
kein wort<br />
aus sich raus</p>
<p>champagner am<br />
nebentisch neben<br />
dem seitenblick</p>
<p>prickeln augen<br />
sterne aus<br />
den winkeln</p>
<p>© Marion Röckinghausen</p></blockquote>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p>Die Jurorin Gabriele Dau lebt nahe Salzburg. Die Diplombibliothekarin und Buchhändlerin, zudem Anglistin mit Schwerpunkt Literatur, begründet ihre Wahl wie folgt:</p>
<blockquote><p>Wer hat es nicht schon selbst erlebt: Eine zu Ende gehende Beziehung oder zumindest eine, die tief in der Krise steckt! In diesem Gedicht wird ein scheinbar alltäglicher Kneipenbesuch zur Beziehungsbilanz, die Kneipe zur Beziehungsbühne.<br />
Schweigen, subtile Aggression (wunderbar: die Kombination von Wortspiel mit Zeilenumbruch in der ersten Strophe!), Leere, Verzweiflung: Dies sind die Gefühle, die sich am eigenen Tisch breit gemacht haben. Am Nachbartisch – vom lyrischen Ich voll heimlicher Sehnsucht beobachtet – spielt sich der Gegenentwurf ab, ein Neubeginn, verheißungsvoll – „prickelnd“ eben!<br />
Von der ersten bis zur letzten Zeile ist der Bogen sorgsam gespannt von sparsam gewählten, jedoch punktgenau treffenden Worten, die dem Leser die Geschichte einer Beziehung und die vielfältige Gefühlswelt der sprechenden Person vermitteln.</p></blockquote>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p>Als ich Marion Röckinghausen um einige Stichpunkte zur Vita bat, war ihre erste Antwort: &#8220;Schreiben heißt für mich Leben! Nur wenn ich  schreibe, lebe ich vollständig.&#8221; Dann fasste sie nach: &#8220;Das mag pathetisch klingen, aber es ist so.&#8221; Wer die Autorin kennt, weiß es. <em>Herzlichen Glückwunsch!</em></p>
<blockquote><p>Marion Röckinghausen, geboren 1952, lebt und schreibt oder schreibt und lebt in Marburg.<br />
Veröffentlichungen in verschiedenen Anthologien und auf Internetportalen; Lesungen im Odenwald (Jazz in Winterkasten) und in der Kulturwerkstatt Tannberg/ Salzburg, in Köln und im Landkreis Marburg-Biedenkopf; Radiosendungen in Marburg (Radio Unerhört Marburg RUM), die nächste Radiolesung ist für Mai in Vorbereitung.</p></blockquote>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p>Die aktuelle Runde der Monatsgedichte läuft  bis 15. März unter dem Motto <a href="http://www.unternehmen-lyrik.de/projekte/monatsgedichte/monatsgedichte-runde-7-sueden/">Süden</a>. Jurorin ist <a href="http://www.autorinnenvereinigung.de/autorinnen.php?site=av.20&amp;vita=48">Ulrike Budde</a>, vormals Journalistin, nun in zahlreichen Wort- und Bild-Projekten engagiert. Ulrike Budde bringt durch ihre Mitgliedschaft und Vorstandsarbeit in Verein, Verband und Literaturgesellschaft einen neuen Blickwinkel in die Jurygemeinschaft.<br />
Die Teilnahme am <a href="http://www.unternehmen-lyrik.de/projekte/monatsgedichte/">Lyrikprojekt Monatsgedichte</a>, das ambitionierten Dichterinnen und Dichtern zum Namensaufbau dient, ist frei.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Monatsgedicht Januar: &#8220;restposten&#8221; von Werner K. Bliß</title>
		<link>http://blog.unternehmen-lyrik.de/2010/01/30/monatsgedicht-januar-restposten/</link>
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		<pubDate>Fri, 29 Jan 2010 23:43:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michaela Didyk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Autor/innen]]></category>
		<category><![CDATA[Monatsgedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrik-Wettbewerb]]></category>
		<category><![CDATA[Werner Bliss]]></category>

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		<description><![CDATA[Das erste Gedicht, das ich vor Jahren von Werner K. Bliß las, war eine Hommage an Jean Tinguely, vielmehr an dessen vielteiligen Brunnen vor dem Stadttheater in Basel. Werner Bliß, selbst Künstler, fing in seinem Text die unterschiedlichen Temperamente der einzelnen Wasserschöpfer und -speier ein. Er richtete den Blick zwar auf Ausschnitte, ließ aber die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das erste Gedicht, das ich vor Jahren von Werner K. Bliß las, war eine Hommage an Jean Tinguely, vielmehr an dessen vielteiligen Brunnen vor dem Stadttheater in Basel. Werner Bliß, selbst Künstler, fing in seinem Text die unterschiedlichen Temperamente der einzelnen Wasserschöpfer und -speier ein. Er richtete den Blick zwar auf Ausschnitte, ließ aber die gesamte Anlage plastisch werden.<br />
Im neuen Monatsgedicht sind es Werner K. Bliß&#8217; &#8220;restposten&#8221;. Sie reichen aus, dem Leser existentielle Grundgegebenheiten vor Augen zu führen. Richard Mayr, Juror dieser Januar-Runde, kommt in seiner Begründung darauf zurück.</p>
<blockquote><p><strong>restposten</strong></p>
<p>aufbruch nach allen<br />
seiten die letzten</p>
<p>geheimnisse eine<br />
frage der zeit</p>
<p>die landung steht bevor<br />
das fähnchen fröstelt schon</p>
<p>wir zurückgebliebene<br />
ordnen strandgut</p>
<p>erwarten hochwasser</p>
<p>© Werner K. Bliß</p></blockquote>
<p>Richard Mayr, Journalist und Literaturkritiker (Augsburger Allgemeine Zeitung), kam zu folgendem Urteil:</p>
<blockquote><p>Dieses Gedicht hat es in sich, so karg es sich sprachlich beim ersten Lesen auch gibt. Diese Wendung darin ist unerhört: Erst wird dem Aufbruch der Boden unter den Füßen entzogen, weil er aufs Meer verlegt wird. Dann ist der einzige Ausblick auf das verheißungsvolle Land das Frösteln des Fähnchens. Wirklich angenehm wird es dort nicht sein. Anschließend vereinnahmt das &#8220;Wir&#8221; den Leser und katapultiert ihn zurück an den Strand, an dem Hochwasser droht. Die Gegenbewegung ist perfekt.<br />
Man mag sich getäuscht wähnen. Die Wendung ist aber mehr als ein artistischer Taschenspielertrick. Hinterfragt man den Anspruch dieses Aufbruchs, der ja nach allen Seiten geschieht, wirkt er so vermessen in der Totalität, dass das Bedrohliche schon immer da war. Der Leser hätte gewarnt sein können. So wird mit kargen Versen auf wenig Raum ein gewaltiges Geschehen eingefangen.</p></blockquote>
<p>Ob Lyrikmail, fixpoetry, Glarean Magazin, um nur einige online-Stationen zu nennen &#8211; Werner K. Bliß setzt mit seinen Gedichten Akzente. Für mich sind es auch die Veröffentlichungen in den Katalogen, die ihn in seiner engagierten Zusammenarbeit mit Künstlerinnen und Künstlern ausweisen.<br />
Ich freue mich sehr, ihn als Gewinner der Monatsgedichte anzukündigen: Herzliche Grüße nach Hausach!</p>
<blockquote><p>Werner K. Bliß, *1950, Pädagoge, schreibt Lyrik und malt, lebt in Hausach / Schwarzwald Auslandsaufenthalt in Portugal- Deutsche Schule zu Porto- von 1985-1991<br />
Lyrikveröffentlichungen in Literaturzeitschriften, Anthologien, Ausstellungskatalogen und Internetportalen<br />
Marianne Hopf, Malerei 1990 &#8211; 2008, Ausstellungskatalog Morat Institut, Freiburg, 2008.<br />
Bruder Holz, Armin Göhringer, 13 lyrische Texte zu Arbeiten von Armin Göhringer, Kunsthaus Grenchen / CH, 2006<br />
Vulkan Obsidian oder Schrittmacher des Erinnerns, handgeschriebene Gedichte mit originalen Grafiken, Künstlerbuch Edition Bauwagen, 2006,  Herausgeber: Theo Breuer<br />
Lesungen bei LeseLenz Hausach 2007 und  bei Ausstellungen diverser Künstler</p></blockquote>
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		<title>Monatsgedicht Dezember II: &#8220;märzschnee&#8221; von Kristin Winter</title>
		<link>http://blog.unternehmen-lyrik.de/2009/12/30/monatsgedicht-dezember-ii-marzschnee/</link>
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		<pubDate>Wed, 30 Dec 2009 22:44:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michaela Didyk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Autor/innen]]></category>
		<category><![CDATA[Monatsgedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Projekt]]></category>
		<category><![CDATA[Kristin Winter]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrik-Wettbewerb]]></category>

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		<description><![CDATA[Bis März mag es noch eine Weile dauern. Doch die Tage werden schon länger. Für Kristin Winter und ihr Gedicht &#8220;märzschnee&#8221; bedeutet die Entscheidung von Viktoria Frysak auf jeden Fall ein rundes Jahresende und den Auftakt für ein erfolgreiches Weiterdichten in 2010. &#8211; Herzlichen Glückwunsch! märzschnee hattest schon an eine amsel gedacht da stellt der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bis März mag es noch eine Weile dauern. Doch die Tage werden schon länger. Für Kristin Winter und ihr Gedicht &#8220;märzschnee&#8221; bedeutet die Entscheidung von Viktoria Frysak auf jeden Fall ein rundes Jahresende und den Auftakt für ein erfolgreiches Weiterdichten in 2010. &#8211; Herzlichen Glückwunsch!</p>
<blockquote><p>märzschnee<br />
hattest schon an<br />
eine amsel gedacht</p>
<p>da stellt der winter<br />
noch einen fuß<br />
auf das land</p>
<p>anfangsfarbig<br />
die welt</p>
<p>und du<br />
und du</p>
<p>© Kristin Winter</p></blockquote>
<p>Für diese Runde mit Gedichten rund um Schnee, Eis und Kristall hat Viktoria Frysak das Jurorenamt übernommen. Sie leitete von 2003 – 2008 einen Wiener Belletristikverlag. 2005 gründete sie gemeinsam mit dem Autor Thomas Wollinger den <a href="http://www.texthobel.at/">Texthobel, die Werkstatt für Texttechnik</a>. Seit 2007 betreibt Viktoria Frysak einen Verlag für historische Texte aus dem interkulturellen Bereich.<br />
Ihre Entscheidung begründet die Jurorin so:</p>
<blockquote><p>Dieses Gedicht ist bei mir sofort hängen geblieben. Die wenigen Worte ergeben auf mehreren Ebenen Sinn. Es scheint dem Raum, dem Inhalt nachzuspüren und ihn mit Emotion zu füllen, &#8211; in eben rechtem Maß gewählt.<br />
Der Text verzichtet auf den erhobenen Zeigefinger und jegliche vorweg genommene Wertungen. Gerade in diesem Aussparen und durch die Beschränkung auf eine fast karg zu nennende Darstellung wird die emotionale Tiefe und Ausdrucksstärke erzeugt.<br />
Auch die Wahl der Zeilenumbrüche und Strophen, die Ordnung der Gedanken und ihre Abfolge, kurzum die lyrische Komposition zeugen von sprachlicher Kompetenz, einer konsequenten Wortwahl und Genauigkeit des Ausdrucks. Für mich haben sich in diesem Gedicht starke Anklänge an Erich Fried gezeigt.</p></blockquote>
<p>Kristin Winter stellt sich in ihrer Vita vor allem über ihre Bücher vor:</p>
<blockquote><p>Jahrgang 1958, Jugend in Namibia, drei erwachsene Söhne , lebt als Malerin und Autorin in Wangen im Allgäu.<br />
Veröffentlichungen in verschiedenen Literaturzeitschriften und Anthologien, vier Gedichtbände: „Wie wach du mich machst“ (2003), „Muschelworte“ (2004), „Fischlieder“ (2005), „Wandelworte“ (2007), (alle erschienen im Athena-Verlag/Oberhausen),<br />
ebenso „Goldfische“/Kurzprosa (2007), „Die Sonne im Gesicht“/ Erzählung (2007, BoD)</p></blockquote>
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