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	<title>Unternehmen Lyrik &#187; Kristin Winter</title>
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		<title>Monatsgedicht Dezember II: &#8220;märzschnee&#8221; von Kristin Winter</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Dec 2009 22:44:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michaela Didyk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Autor/innen]]></category>
		<category><![CDATA[Monatsgedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Projekt]]></category>
		<category><![CDATA[Kristin Winter]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrik-Wettbewerb]]></category>

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		<description><![CDATA[Bis März mag es noch eine Weile dauern. Doch die Tage werden schon länger. Für Kristin Winter und ihr Gedicht &#8220;märzschnee&#8221; bedeutet die Entscheidung von Viktoria Frysak auf jeden Fall ein rundes Jahresende und den Auftakt für ein erfolgreiches Weiterdichten in 2010. &#8211; Herzlichen Glückwunsch! märzschnee hattest schon an eine amsel gedacht da stellt der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bis März mag es noch eine Weile dauern. Doch die Tage werden schon länger. Für Kristin Winter und ihr Gedicht &#8220;märzschnee&#8221; bedeutet die Entscheidung von Viktoria Frysak auf jeden Fall ein rundes Jahresende und den Auftakt für ein erfolgreiches Weiterdichten in 2010. &#8211; Herzlichen Glückwunsch!</p>
<blockquote><p>märzschnee<br />
hattest schon an<br />
eine amsel gedacht</p>
<p>da stellt der winter<br />
noch einen fuß<br />
auf das land</p>
<p>anfangsfarbig<br />
die welt</p>
<p>und du<br />
und du</p>
<p>© Kristin Winter</p></blockquote>
<p>Für diese Runde mit Gedichten rund um Schnee, Eis und Kristall hat Viktoria Frysak das Jurorenamt übernommen. Sie leitete von 2003 – 2008 einen Wiener Belletristikverlag. 2005 gründete sie gemeinsam mit dem Autor Thomas Wollinger den <a href="http://www.texthobel.at/">Texthobel, die Werkstatt für Texttechnik</a>. Seit 2007 betreibt Viktoria Frysak einen Verlag für historische Texte aus dem interkulturellen Bereich.<br />
Ihre Entscheidung begründet die Jurorin so:</p>
<blockquote><p>Dieses Gedicht ist bei mir sofort hängen geblieben. Die wenigen Worte ergeben auf mehreren Ebenen Sinn. Es scheint dem Raum, dem Inhalt nachzuspüren und ihn mit Emotion zu füllen, &#8211; in eben rechtem Maß gewählt.<br />
Der Text verzichtet auf den erhobenen Zeigefinger und jegliche vorweg genommene Wertungen. Gerade in diesem Aussparen und durch die Beschränkung auf eine fast karg zu nennende Darstellung wird die emotionale Tiefe und Ausdrucksstärke erzeugt.<br />
Auch die Wahl der Zeilenumbrüche und Strophen, die Ordnung der Gedanken und ihre Abfolge, kurzum die lyrische Komposition zeugen von sprachlicher Kompetenz, einer konsequenten Wortwahl und Genauigkeit des Ausdrucks. Für mich haben sich in diesem Gedicht starke Anklänge an Erich Fried gezeigt.</p></blockquote>
<p>Kristin Winter stellt sich in ihrer Vita vor allem über ihre Bücher vor:</p>
<blockquote><p>Jahrgang 1958, Jugend in Namibia, drei erwachsene Söhne , lebt als Malerin und Autorin in Wangen im Allgäu.<br />
Veröffentlichungen in verschiedenen Literaturzeitschriften und Anthologien, vier Gedichtbände: „Wie wach du mich machst“ (2003), „Muschelworte“ (2004), „Fischlieder“ (2005), „Wandelworte“ (2007), (alle erschienen im Athena-Verlag/Oberhausen),<br />
ebenso „Goldfische“/Kurzprosa (2007), „Die Sonne im Gesicht“/ Erzählung (2007, BoD)</p></blockquote>
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