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	<title>Unternehmen Lyrik &#187; Inspiration</title>
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		<title>November-Lyrik #frapalymo &#8211; jeden Tag ein Gedicht</title>
		<link>http://blog.unternehmen-lyrik.de/2011/10/30/november-lyrik-frapalymo-jeden-tag-ein-gedicht/</link>
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		<pubDate>Sun, 30 Oct 2011 17:37:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michaela Didyk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Projekt]]></category>
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		<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
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		<description><![CDATA[Pro Woche ein Gedicht lautete die Devise, die ich beim E-Mail-Kurs zum Jahresbeginn ausgab. Aus dem dafür anberaumten Quartal ist inzwischen ein ganzes Jahr mit wöchentlichen Impulsen geworden, Nummer 44 geht kommenden Donnerstag hinaus. Doch alles lässt sich steigern! Wer die letzten Wochen des Jahres noch aufholen oder zu einem gewaltigen Endspurt ansetzen will, hat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.unternehmen-lyrik.de/kurse/lyrik-e-mail-kurse/ein-gedicht-pro-woche/">Pro Woche ein Gedicht</a> lautete die Devise, die ich beim E-Mail-Kurs zum Jahresbeginn ausgab. Aus dem dafür anberaumten Quartal ist inzwischen ein ganzes Jahr mit wöchentlichen Impulsen geworden, Nummer 44 geht kommenden Donnerstag hinaus.<br />
Doch alles lässt sich steigern! Wer die letzten Wochen des Jahres noch aufholen oder zu einem gewaltigen Endspurt ansetzen will, hat beim <a href="http://www.paulchenbloggt.de/2011/10/19/macht-mit-beim-frapalymo-0">Lyrikprojekt von Sophie Paulchen</a> seine Chance.  Unter dem Stichwort <a href="http://twitter.com/#%21/search?q=%23frapalymo">#frapalymo</a> ruft Frau Paulchen nämlich während der 30 November-Tage zum täglichen Gedicht auf. Impulse und Details gibt es über <a href="http://twitter.com/#%21/FrauPaulchen">Twitter</a> oder im <a href="http://www.paulchenbloggt.de">Blog der Initiatorin</a>. Schreiben und/ oder inspirieren  &#8211; in &#8220;Frau Paulchens Lyrik Monat&#8221; lohnt sich beides. Am 1. November geht es los!</p>
<p><a href="http://blog.unternehmen-lyrik.de/wp-content/uploads/2011/10/Bildschirmfoto-2011-10-30-um-17.41.02.png"><img class="alignleft size-full wp-image-765" title="www.paulchenbloggt.de" src="http://blog.unternehmen-lyrik.de/wp-content/uploads/2011/10/Bildschirmfoto-2011-10-30-um-17.41.02.png" alt="" width="553" height="127" /></a></p>
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		<title>Lyriklesungen, inspiriert und klassisch Loriot</title>
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		<pubDate>Thu, 08 May 2008 15:09:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michaela Didyk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchtitel]]></category>
		<category><![CDATA[Lesung]]></category>
		<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
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		<description><![CDATA[Tisch und Stuhl, eine Lampe, ein Glas Wasser unbedingt &#8211; das sind die ersten Assoziationen beim Wort Lesung. Die Einsamkeit des Dichters ist hinter dem Tisch zu spüren, oft auch die Einsamkeit in Form leerer Stuhlreihen davor, zumindest wenn Lyrik angesagt ist. Doch Lesungen sind im Aufwind. Das gesprochene Wort hat in den letzten Jahren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">
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<p style="text-align: left;"><a href="http://blog.unternehmen-lyrik.de/wp-content/uploads/2008/05/_mg_2838_239231.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-9" title="© Raffaela / PIXELIO" src="http://blog.unternehmen-lyrik.de/wp-content/uploads/2008/05/_mg_2838_239231-300x200.jpg" alt="© Raffaela / PIXELIO" width="300" height="200" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Tisch und Stuhl, eine Lampe, ein Glas Wasser unbedingt &#8211;      das sind die ersten Assoziationen beim Wort Lesung. Die Einsamkeit des Dichters ist hinter dem Tisch zu spüren, oft auch die Einsamkeit in Form leerer Stuhlreihen davor, zumindest wenn Lyrik angesagt ist. Doch Lesungen sind im Aufwind. Das gesprochene Wort hat in den letzten Jahren mehr Gewicht bekommen. Der immer noch anhaltende Trend der Hörbücher zeigt es.<br />
Der Klang der Stimme, der unmittelbare Kontakt zwischen Lesendem und Publikum setzt eine andere Wahrnehmung  frei. Ein Gedicht zu hören und &#8211; das zeigt auch ein Experiment in meinen Lyrikkursen &#8211; beispielsweise darauf ein Antwortgedicht zu schreiben, lässt dieses viel emotionaler ausfallen, als wenn der Ausgangstext zuvor in einem Buch gelesen wird. Das Hören zieht uns in das Geschehen, während wir über das Sehen mehr Distanz aufbauen. Ein spannendes Kapitel der Philosophie ließe sich hier anschließen, in dem deutlich wird, wie sehr wir auf das Auge und seinen Blick ausgerichtet sind und dadurch unsere Welt<em>sicht</em> oder Welt<em>anschauung </em>ordnen.</p>
<p>Doch zurück zur Lesung. Autoren/ Autorinnen sind oft froh, überhaupt lesen zu dürfen, und verlieren darüber teils ihr Publikum aus dem Blick. Sich seiner Leserschaft bewusst zu werden, auch hier Zielgruppen wie bei beruflichen Erfolgsstrategien ausfindig zu machen und den Auftritt entsprechend auszurichten, ist ein wichtiger Faktor für die gelungene Veranstaltung. Neben der Frage, wen will ich ansprechen, ist aber auch das Wie zu klären. Stimmen die klassischen Rahmenbedingungen &#8211; siehe oben -, bietet sich eher eine Performance an, gar ein Event? Lesungen zu organisieren und zu gestalten, ist in der Vielfalt ein weites Feld. Wer hier Anregungen braucht, kann im Sammelband <a style="border:none !important; margin:0px !important;" href="http://www.amazon.de/gp/redirect.html?ie=UTF8&amp;location=http%3A%2F%2Fwww.amazon.de%2FAuf-kurze-Distanz-Autorenlesung-Geschichten%2Fdp%2F3932170679%3Fie%3DUTF8%26s%3Dbooks%26qid%3D1210255759%26sr%3D8-1&amp;site-redirect=de&amp;tag=sprachekultur-21&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=6742" target="_blank">Auf kurze Distanz. Die Autorenlesung: O-Töne, Geschichten, Ideen</a> fündig werden, den Thomas Böhm, Programmleiter im <a href="http://www.literaturhaus-koeln.de/">Literaturhaus Köln</a>, herausgegeben hat. Dichter, Rezitatoren und Literaturveranstalter reflektieren in den diversen Beiträgen das Thema.<br />
Damit sich die Lektüre gleich mit Anschaulichkeit verbindet, sind Sie zum Schluss zu einer ganz besonderen <a href="http://www.youtube.com/watch?v=pM9FMRhjcYM">Dichterlesung</a> eingeladen. Man muss wohl mit Loriot im Bunde sein, um lyrische Erhabenheit so vergnüglich zu inszenieren.</p>
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		<title>Lyrik, die vom Himmel fällt</title>
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		<pubDate>Tue, 06 May 2008 18:48:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michaela Didyk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Autor/innen]]></category>
		<category><![CDATA[Buchtitel]]></category>
		<category><![CDATA[Poetik]]></category>
		<category><![CDATA[Dichten]]></category>
		<category><![CDATA[Handwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[Peter Rühmkorf]]></category>

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		<description><![CDATA[Lyrik zwischen Inspiration und Handwerk &#8211; in seinem Interview in der Zeit (27.3.08) bestimmt Altmeister Peter Rühmkorf Einfälle und Aha-Erlebnisse als Ausgangspunkt eines Textes. Gedichte sind seines Erachtens nicht, wie Gottfried Benn im Anschluss an Stéphane Mallarmé formuliert, &#8220;aus Wörtern gemacht&#8221;, sondern ein &#8220;Gedicht besteht aus mehreren Grundeinfällen&#8221;: Halbsätze, flüchtig Notiertes, Beobachtungen, die Assoziationen auslösen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lyrik zwischen Inspiration und Handwerk &#8211; in seinem Interview in der <a href="http://www.zeit.de/2008/14/L-Ruehmkorf-Interview" target="_blank">Zeit</a> (27.3.08) bestimmt Altmeister Peter Rühmkorf Einfälle und Aha-Erlebnisse als Ausgangspunkt eines Textes. Gedichte sind seines Erachtens nicht, wie Gottfried Benn im Anschluss an Stéphane Mallarmé formuliert, &#8220;aus Wörtern gemacht&#8221;, sondern ein &#8220;Gedicht besteht aus mehreren Grundeinfällen&#8221;: Halbsätze, flüchtig Notiertes, Beobachtungen, die Assoziationen auslösen und den poetischen Funken zünden, gehören in diesen Fundus. Was bei alledem direkt vom Himmel komme, so Rühmkorf, nämlich &#8220;die guten Zeilen, die herabregnen wie Sterntaler&#8221;, könne man in der Qualität sofort erkennen.<br />
Heißt das, dass das alte Genie wieder aufersteht? Eher nein, denn auch bei Rühmkorf lässt sich die Wichtigkeit des Handwerks nicht leugnen. Das &#8220;Selbstgemachte&#8221; muss dem &#8220;vom Himmel Gefallenen&#8221; entsprechen. Genau darin besteht die Kunst, die &#8211; so Rühmkorfs vernichtendes Urteil &#8211; die meisten nicht beherrschen.<br />
Es geht zunächst um Wörter. Die muss ein Dichter, eine Dichterin finden. Ein Stapel Lexika gehört daher unverzichtbar zur Grundausstattung eines Lyrikers: Mit dieser Empfehlung steht Rühmkorf nicht allein. Die dänische Lyrikerin Inger Christensen überwand eigener Aussage nach eine schwere Schreibkrise, indem sie Einzelbegriffe auf leeren Blättern zusammenfasste und in diesem intuitiven Tun zufällig das Wachstumsprinzip der Fibonacci-Reihen entdeckte. Ihr bekanntes Gedicht <a href="http://www.lyrikline.org/index.php?id=59&amp;L=0&amp;author=ci00&amp;cHash=5adf79d0a1" target="_blank">alphabet</a> ist das Resultat. Auch Paul Celan zog wie kein anderer Dichter Wörterbücher und Fachlexika zu Rate.<br />
Ohne Inspiration kein gelungenes Gedicht &#8211; aber auch keines ohne Können, Handwerk und Zuarbeit. Nur so entsteht jener Zauber, der sich bei Peter Rühmkorf oft mit Ironie verbindet &#8211; auch in seinem jüngsten Band <a style="border:none !important; margin:0px !important;" href="http://www.amazon.de/gp/redirect.html?ie=UTF8&amp;location=http%3A%2F%2Fwww.amazon.de%2FParadiesvogelschi%25C3%259F-Peter-R%25C3%25BChmkorf%2Fdp%2F3498057820%3Fie%3DUTF8%26s%3Dbooks%26qid%3D1209083273%26sr%3D8-1&amp;site-redirect=de&amp;tag=sprachekultur-21&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=6742" target="_blank">Paradiesvogelschiß:</a></p>
<p><em> Ich zog die Wörter auf Zeilchen, / da schwebten sie locker ein Weilchen.</em> (S. 84)</p>
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