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	<title>Kommentare zu: Eine Bresche für die Lyrik</title>
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		<title>Von: Johanna Kuppe</title>
		<link>http://blog.unternehmen-lyrik.de/2008/02/22/eine-bresche-fur-die-lyrik/comment-page-1/#comment-6</link>
		<dc:creator>Johanna Kuppe</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Apr 2008 18:58:01 +0000</pubDate>
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		<description>Ja, was bedeutet mir Lyrik und was fasziniert mich an ihr?
Ich denke, und da komme ich auch zur Sprache, es ist das Spiel mit ihr, das Aufbrechen der Alltagssprache, das &quot;über die Grenze des im Alltag Möglichen gehen&quot;. Es ist das auf einen Weg gesetzt werden, von dem man nicht weiss, wo er endet. Es ist die Möglichkeit zu berühren, Dinge ins Schweben und zum Klingen zu bringen, ähnlich der Musik. Es ist aber auch der Austausch mit dem Hörer/Leser, die Denkanstösse,die man bekommt durch seinen &quot;Weg&quot; mit dem Text. Nicht zuletzt fasziniert mich auch die Möglichkeit (wenn&#039;s gelingt) in der Kürze des Textes grössere Zusammenhänge deutlich zu machen. Einen festen Weg, meine Lyrik an &quot;Mann oder Frau&quot; zu bringen, habe ich noch nicht gefunden, aber entmutigen lasse ich mich deshalb nicht, mit der Zeit tut sich vielleicht ein Fenster auf.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, was bedeutet mir Lyrik und was fasziniert mich an ihr?<br />
Ich denke, und da komme ich auch zur Sprache, es ist das Spiel mit ihr, das Aufbrechen der Alltagssprache, das &#8220;über die Grenze des im Alltag Möglichen gehen&#8221;. Es ist das auf einen Weg gesetzt werden, von dem man nicht weiss, wo er endet. Es ist die Möglichkeit zu berühren, Dinge ins Schweben und zum Klingen zu bringen, ähnlich der Musik. Es ist aber auch der Austausch mit dem Hörer/Leser, die Denkanstösse,die man bekommt durch seinen &#8220;Weg&#8221; mit dem Text. Nicht zuletzt fasziniert mich auch die Möglichkeit (wenn&#8217;s gelingt) in der Kürze des Textes grössere Zusammenhänge deutlich zu machen. Einen festen Weg, meine Lyrik an &#8220;Mann oder Frau&#8221; zu bringen, habe ich noch nicht gefunden, aber entmutigen lasse ich mich deshalb nicht, mit der Zeit tut sich vielleicht ein Fenster auf.</p>
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	<item>
		<title>Von: Michaela Didyk</title>
		<link>http://blog.unternehmen-lyrik.de/2008/02/22/eine-bresche-fur-die-lyrik/comment-page-1/#comment-5</link>
		<dc:creator>Michaela Didyk</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Apr 2008 12:21:39 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Ingrid, fein, Dich hier zu lesen. Ein Teil der Aufgabe ist es genau, das &quot;Außenbild&quot; der Lyrik zu wandeln. Und ihr Status ändert sich ja bereits. Lyrik ist im Kommen (zumindest aus ihrem Versteck ins Rampenlicht). Dafür braucht es genauso das Selbstbewusstsein, dem inneren &quot;armen Poeten&quot; lebwohl zu sagen. 
Gruß, Michaela</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Ingrid, fein, Dich hier zu lesen. Ein Teil der Aufgabe ist es genau, das &#8220;Außenbild&#8221; der Lyrik zu wandeln. Und ihr Status ändert sich ja bereits. Lyrik ist im Kommen (zumindest aus ihrem Versteck ins Rampenlicht). Dafür braucht es genauso das Selbstbewusstsein, dem inneren &#8220;armen Poeten&#8221; lebwohl zu sagen.<br />
Gruß, Michaela</p>
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	<item>
		<title>Von: Ingrid Kling</title>
		<link>http://blog.unternehmen-lyrik.de/2008/02/22/eine-bresche-fur-die-lyrik/comment-page-1/#comment-4</link>
		<dc:creator>Ingrid Kling</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Apr 2008 11:55:34 +0000</pubDate>
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		<description>Gedichte werfen Denkprozesse an und schaffen Sprache neu - genau diese beiden Aspekte sind es, die Gedichte für mich so wichtig machen. Du siehst, liebe Michaela, du stehst mit deiner Sichtweise nicht allein (und du hast das auch sicher nie gedacht).

Für mich liegt der Zauber der Lyrik in der intensiven Beschäftigung mit unserer Muttersprache. Indem mich mich als Lyrikerin plage und mühe - ja, es ist richtig harte Arbeit - meine Gedanken zu verdichten und meine Gefühle zu fokussieren, erfahre ich, was hinter und zwischen den Worten zu finden ist. Die Buchstaben und Silben beginnen zu leben, reihen sich neu und tragen mich ein Stück bergan auf meinem steilen Weg zu den dichterischen Höhen. So weiten sie meinen Blick und ändern meine Sichtweise. Jeder Vers ist ein kleiner Schritt nach vorn. Die Auseinandersetzung mit der Lyrik lässt mich lyrisch reifen - klingt das zu pathetisch?

Jedes Gedicht ist wie ein Bild, dass ich direkt in die Herzen der Leser malen möchte. Ich sehe darin die Verantwortung, als Wort-Künstler unsere Muttersprache zu bewahren und die Schönheit und Vielfalt der Sprache zu zeigen. Sprache macht uns Menschen reich - im Herzen und in der Seele. Oh wie ich es liebe, diesen Reichtum zu verschwenden... 

Aber du sagtest es schon - von wohl gesetzten  Worten allein kann keiner leben. Ich habe deshalb für mich einen anderen Weg gefunden, meiner Verantwortung als Wort-Künstler gerecht zu werden. Kleine und mittelständische Betriebe können in meinem Textstudio von meinen Erfahrungen aus der Dichterwerkstatt profitieren. Ich bringe Ideen und Gedanken auf den Punkt und, stricke aus den roten Ideen-Fäden meiner Kunden passgenaue Texte. Das lyrische Handwerkszeug ist für mich persönlich dabei unverzichtbar, denn mit der Lyrik verbinde ich neben der Kreativität vor allem Disziplin im Umgang mit der Sprache.

Ich finde, wir sollten uns nicht entmutigen lassen. Wenn wir Lyriker auch in vieler Leute Augen nur arme Poeten sind, so sind wir doch reicher als mancher Millionär. Und das erlaubt uns den Luxus, alle Zweifel hinweg zu wischen und weiter zu dichten, bis die Tasten qualmen :)

Aprilwettrige Frühlingsgrüße aus der Lüneburger Heide.
Ingrid Kling</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Gedichte werfen Denkprozesse an und schaffen Sprache neu &#8211; genau diese beiden Aspekte sind es, die Gedichte für mich so wichtig machen. Du siehst, liebe Michaela, du stehst mit deiner Sichtweise nicht allein (und du hast das auch sicher nie gedacht).</p>
<p>Für mich liegt der Zauber der Lyrik in der intensiven Beschäftigung mit unserer Muttersprache. Indem mich mich als Lyrikerin plage und mühe &#8211; ja, es ist richtig harte Arbeit &#8211; meine Gedanken zu verdichten und meine Gefühle zu fokussieren, erfahre ich, was hinter und zwischen den Worten zu finden ist. Die Buchstaben und Silben beginnen zu leben, reihen sich neu und tragen mich ein Stück bergan auf meinem steilen Weg zu den dichterischen Höhen. So weiten sie meinen Blick und ändern meine Sichtweise. Jeder Vers ist ein kleiner Schritt nach vorn. Die Auseinandersetzung mit der Lyrik lässt mich lyrisch reifen &#8211; klingt das zu pathetisch?</p>
<p>Jedes Gedicht ist wie ein Bild, dass ich direkt in die Herzen der Leser malen möchte. Ich sehe darin die Verantwortung, als Wort-Künstler unsere Muttersprache zu bewahren und die Schönheit und Vielfalt der Sprache zu zeigen. Sprache macht uns Menschen reich &#8211; im Herzen und in der Seele. Oh wie ich es liebe, diesen Reichtum zu verschwenden&#8230; </p>
<p>Aber du sagtest es schon &#8211; von wohl gesetzten  Worten allein kann keiner leben. Ich habe deshalb für mich einen anderen Weg gefunden, meiner Verantwortung als Wort-Künstler gerecht zu werden. Kleine und mittelständische Betriebe können in meinem Textstudio von meinen Erfahrungen aus der Dichterwerkstatt profitieren. Ich bringe Ideen und Gedanken auf den Punkt und, stricke aus den roten Ideen-Fäden meiner Kunden passgenaue Texte. Das lyrische Handwerkszeug ist für mich persönlich dabei unverzichtbar, denn mit der Lyrik verbinde ich neben der Kreativität vor allem Disziplin im Umgang mit der Sprache.</p>
<p>Ich finde, wir sollten uns nicht entmutigen lassen. Wenn wir Lyriker auch in vieler Leute Augen nur arme Poeten sind, so sind wir doch reicher als mancher Millionär. Und das erlaubt uns den Luxus, alle Zweifel hinweg zu wischen und weiter zu dichten, bis die Tasten qualmen <img src='http://blog.unternehmen-lyrik.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Aprilwettrige Frühlingsgrüße aus der Lüneburger Heide.<br />
Ingrid Kling</p>
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